Mit einem „Triathlon“ zum Festpaten

//Mit einem „Triathlon“ zum Festpaten

Die Feuerwehr Haidenkofen steht der Sünchinger Wehr bei ihrem Gründungsfest zur Seite.

Dafür waren 3 Aufgaben zu bestehen.

Nach dem Festmutter-, Fahnenbraut- und Schirmherrenbitten stand nun der vorläufige letzte Bittgang mit Blick auf das Gründungsfest im Jahr 2018 an:

Mit einem Großaufgebot und Unterstützung der „Hirschlinger Musikanten“, startete unsere Wehr  den Marsch von Sünching Richtung „kleinen Bruder“, Haidenkofen. Am Gerätehaus wurden unsere Festdamen und Kameraden bereits von den Mitgliedern der Haidenkofener Wehr erwartet.

Kaum angekommen, forderte nach einer kurze Begrüßung der Vorstandes der Haidenkofener Wehr, Fritz Bergmüller, das obligatorische Hinknien. Der Vorstand und Festleiter Christian Grundner bezeugte, „geschneuzt, kampelt und rasiert“ sein Anliegen an die Haidenkofener zu richten. Eva Biederer führte fort, wie gern wir die Haidenkofener Wehr als Patenverein hätten, da sie bereits vor 25 Jahren ihr Können unter Beweis stellen durften. Unsere Fahnenbraut Jenny Grundner fügte hinzu, das unsere Feuerwehr seit 150 Jahren nach dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ lebe. Zum Abschluss ergriff Grundner erneut das Wort, zeigte auf die Abordnung von Sünchinger Festdamen und Feuerwehrkameraden, auf die Sünchinger Fahne und ein 50l Kamelitener Bierfass.

Der Haidenkofener Vorstand Fritz Bergmüller freute sich sichtlich über die Anfrage der Sünchinger, unter anderem da diese die letzten Jahre ebenfalls mehrmals als Pate zur Verfügung standen. Die Haidenkofener hatten drei Aufgaben vorbereitet, um die Sünchinger auf Herz und Nieren zu testen:

Das erste Spiel bestand aus Baumstammsägen. Unser zweiter Kommandant Bernhard Spindler und Gerätewart Florian Schindler liesen ihre Mukis spielen und schnitten den Baumstamm in rasanter Geschwindigkeit entzwei. In der zweiten Aufgabe mussten Wolfgang Biederer, Bernhard Grundner und Christian Grundner ein „Lätzchen“ anziehen. Ihnen wurde jeweils ein Weißbier, befestigt auf einem Brett, mithilfe der Haidenkofener Christian Bergmüller und Ludwig Hierlmeier eingeflößt. Nach etwas Anlaufschwierigkeit lief alles wie geschmiert.

Im letzten Spiel wurde die gesamte Sünchinger Mannschaft gefordert. Es wurde ein Feuer gelegt, was mithilfe einer Löschkette und einer Kübelspritze gelöscht werden sollte. Leider waren keine großen Eimer vorhanden, womit die Sünchinger aus Faustgroßen Bechern ihr Wasser aus der Laaber schöpfen mussten. Nachdem die Kübelspritze gefüllt war, konnten Jenny Grundner und Eva Biederer das Feuer gezielt löschen.

 

Nach diesen Aufgaben zeigten sich die Haidenkofener gnädig und erteilten die Zustimmung, als Patenverein zu agieren. Dies wurde dann auch ausgelassen mit Speis und Trank gefeiert. In diesem Sinne bedanken wir uns herzlich bei den Hirschlinger Musikanten und natürlich auch bei unseren Kameraden der Haidenkofener Wehr für die gute Unterhaltung. Jetzt kann das Gründungsfest kommen!

Zu den Bildern

2017-09-17T15:46:21+00:00